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Informationen zum Digitaldruck

Digitaldruck Infos

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Der Digitaldruck ist ein in den letzten Jahren bis zur Perfektion entwickeltes Druckverfahren. Dabei werden ausschließlich Daten verarbeitet, die direkt in die Druckmaschine eingelesen werden. Die herkömmliche Verwendung von Filmen, Druckfilmen und allen zugehörigen Materialien entfällt. Der Digitaldruck ist technisch am ehesten mit dem Drucken eines Farblaser Druckers zu vergleichen. Hier werden Druckfarben in Form von Tonerkartuschen, also in staubförmiger Konsistenz, verwendet. Während beim herkömmlichen Druck noch mit flüssigen Farben operiert wird, die Lösungsmittel enthalten, die Dämpfe entwickeln können und oft gesundheitsschädliche Auswirkungen haben können.

Bei der Digitaldruck Technologie entfallen lange Maschinenrüstzeiten ebenso wie die Zeiten für aufwändiges Reinigen der Maschinen von den benützten Spezial- und Sonderfarben. Im Digitaldruck sind alle Voll- und Zwischentöne als Mischfarben verfügbar, die Druckbarkeit hängt einzig von den in den Druckdaten enthaltenen Informationen ab.

Digitaldruck eignet sich im wesentlichen für Print On Demand Produkte in niedrigerer Auflage. Während sich der herkömmliche Druck - meistens Siebdruck oder Druckwalzentechnik - meist erst ab einer größeren Auflage des zu druckenden Gutes rechnet, können im Digitaldruck schon kleinere Auflagen - zum Beispiel 100 und 200 Aufkleber - wirtschaftlich und schnell gedruckt werden. Die Ergebnisse des Digitaldrucks benötigen keine oder nur minimale Trocknungszeiten; Gedrucktes kann so sehr schnell konfektioniert und weiter verarbeitet werden.

Der Digitaldruck eignet sich für sehr viele Anwendungsbereiche, darunter nicht nur das übliche Drucken auf Papier. Im Unterschied zum herkömmlichen Siebdruck können mittels Digitaldrucktechnik - oft auch unter Einsatz von Transfermaterialien - auch schwierige Untergründe, wie zum Beispiel Banner, Aufkleber, Folien, Fahnen und Textilien bedruckt werden.

Das einzelne Druckerzeugnis im Digitaldruckverfahren ist etwas kostspieliger als sein im Siebdruckverfahren hergestelltes Pendant. Jedoch müssen beim Siebdruckverfahren die aufwändigen und personalintensiven Maschinenrüstzeiten und Reinigungszeiten mit kalkuliert werden. Dies macht den Digitaldruck für kleinere Auflagen durchaus konkurrenzfähig, während man sich bei höheren Auflagen noch einmal über die anfallenden Kosten vergewissern sollte.

Rein Qualitativ sind die Endprodukte von Digital- und Siebdruck heute nur noch von Experten zu unterscheiden. War noch vor wenigen Jahren ein Digitaldruck sehr gut als solcher erkennbar, da zum Beispiel die Farben oft weniger brillant und die Farbränder nicht gestochen scharf waren, so kann man die Zuordnung heute nicht mehr zweifelsfrei treffen. Die Digitaldruck Technologie hat ungeheure Fortschritte gemacht, auch was die Folge-Eigenschaften wie Lichtbeständigkeit und Wasserfestigkeit ihrer Produkte angeht.

Eine Druckmaschine für den Digitaldruck benötigt wesentlich weniger Raum als eine herkömmliche Siebdruckmaschine, kann also in einer bestehenden Druckerei als sinnvolles Zusatzgerät noch auf kleinerem Raum untergebracht und nachgerüstet werden. Auch die Farbkartuschen sind einfach in der Lagerung und verfügen heute über längere Haltbarkeitszeiten als noch vor wenigen Jahren.