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Informationen zum Siebdruck

Siebdruck Infos

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Anwendungsgebiete im Siebdruck begegnen uns in immer wieder im Alltag, und das auf unterschiedliche Art und Weise. Die Logos von Firmen und die Beschriftungen von Schildern werden mit der Technik des Siebdrucks gedruckt. T-Shirts, Pullover, und alle anderen Textilien die einen Aufdruck haben, wurden mit der Siebdrucktechnik bedruckt. Aber der Siebdruck begegnet uns noch viel öfter: Beschriftungen auf Metall, Holz, Acrylglas. Außerdem bei Folien mit verschiedenen Qualitäten, bei Planen (zum Beispiel für Lkws), Transparenten, bei Dekors auf Gebrauchsgegenständen (zum Beispiel Tassen) und bei Aufklebern.
Der Siebdruck hat bestimmte Vorteile, die man sich bei allen diesen Anwendungsgebieten zu nutze macht, so kann man die Schichtdicke bestimmen, die auf die unterschiedlichen zu bedruckenden Stoffe und Formen aufgebracht werden sollen. Dadurch wird nicht zu viel Farbe auf eine viel zu dünne Unterlage aufgetragen. Die Farbe wird dabei mit einem Rakel auf den zu bedruckten Stoff, Papier oder Folie gedruckt.


Technik
Bei dem Siebdruck handelt es sich um das Durchdruckverfahren, wobei die Farben durch die Druckformen gedruckt werden. Um die Druckformen anzufertigen, wird das Siebgewebe an einigen Stellen undurchlässig gemacht, das geschieht mit fotochemischer Technik oder man deckt es manuell ab. Wenn man an der Siebunterseite den präparierten Stoff oder die gewünschte Unterlage oder Schneidefilme befestigt, ist es am einfachsten, daraus wird dann das Motiv scherenartig herausgearbeitet. Das Block-out- Verfahren ist die zweite Methode. Mit einer Flüssigkeit wird auf das Sieb gezeichnet, damit alle Bild freien Stellen geschlossen werden.

Früher benutzte man Ölfarben beim Siebdruckverfahren, heute kann man aber auch wasserlösliche Farben benutzen.
Beim Übereinanderdrucken von fast durchsichten Farbschichten erzielt man ein überraschendes Ergebnis mit 6 Druckfarben und bis zu 63 unterschiedlichen Tönen.
Das Sieb wird beim Drucken auf dem Drucktisch fest gemacht, dann legt man zum Beispiel das T-Shirt darunter und senkt das Sieb, so weit, dass es parallel zum Druckträger steht. der Abstand dazwischen sollte ungefähr 1-6mm betragen.
Der Siebdruck hat seinen Ursprung von der Schablonentechnik, an den zu druckenden Stellen bleibt die Druckform farbdurchlässig. Die Teile, die nicht bedruckt werden sollen, werden abgedeckt. Durch die offenen Partien wird die Farbe mit einem Gummirakel auf den gewünschten Druckträger gepresst, zum Beispiel auf spzielle Klebefolie, die für Aufkleber verwendet wird.
Wenn man mit der ersten Farbe fertig ist, muss man ein neues Sieb bearbeiten mit der neuen Farbe, das T-Shirt müsste dann wieder genauso befestigt werden wie zuvor, damit die Farbschichten alle übereinander liegen. Das Verfahren ist bei Textilien, Aufklebern und der Plastisoltransfers das gleiche, nur die Farben und Formen variieren, so ist es auch kein Problem auf gewölbten Flächen zu drucken.

Heute wird meist nur noch die photochemischen Methode praktiziert, dabei werden Positivfilme verwendet, die vorher angefertigt wurden und transparent sind.
Das ist in der Vorbereitung etwas aufwendiger, das Sieb muss als aller erstes mit einer lichtempfindlichen Flüssigkeit bestrichen werden, dann muss es trocknen, dann wird es mit UV-Licht bestrahlt und anschließend ausgewaschen.
Während der Film mit dem Druckmotiv belichtet wird liegt er zwischen dem Sieb und der Lichtquelle.
Die Stellen, die nicht belichtet wurden, werden einfach ausgewaschen. Auch hier muss für jede Druckfarbe ein Sieb angefertigt werden.

Der Siebdruck eignet sich aufgrund der Vorkosten, die durch das Erstellen der Filme und Siebe anfallen, grundsätzlich nur für größere Stückzahlen. Die Preise sind abhängig vom Endformat, der Anzahl der Farben, sowie dem Motiv und der Auflage.